Prost Neujahr und willkommen in der Zukunft

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China-Böller Neujahr

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Herzlich willkommen im neuen Jahr. Die Rauchschwaden der Partynacht sind verzogen und was haben wir nicht Blei vergossen, uns nur die allerbesten Vorsätze gefasst und das niederträchtige 2017 mit dem passendem Höllenlärm in dieselbige verabschiedet.

Ja, 2017 war wirklich ein beschissenes Jahr. Aber wie üblich, werden die Uhren Punkt Neujahr auf Null zurück gestellt und somit haben wir auch wieder die Chance, es 2018 besser zu machen.

Während die Menschen nun also massenhaft in Fitnessstudios stürmen, neue Diätbücher kaufen oder sich mit Nikotinpflastern zutackern, stellt sich allerdings die Frage, ob wir das mit den guten Vorsätzen einzig und allein auf unser eigenes Leben anwenden wollen. Oder wäre es nicht doch einmal sinnvoll, unseren eigenen Beitrag zur Gesellschaft auf den Prüfstand zu stellen?

Prioritäten setzten

Ist es nach über zwei Jahren Rumgeheule der besorgten Bürger nicht auch mal wieder an der Zeit, sich um die wirklich wichtigen Probleme unserer Republik zu kümmern? Wo die Migration so gut wie alles verdrängt hat, ist einfach keine vernünftige Politik mehr zu machen. Und insofern sind die neuen Mitspieler im Berliner Zirkus keine Alternative, sondern die größten Bremser vor dem Herrn, verhindern sie doch, dass alle anderen sich endlich mal um die wirklich wichtige Sachen kümmern können.

Die wichtigen Themen: Das sind beinahe alles Dinge, die rein gar nichts mit Einwanderung zu tun haben, trotzdem aber schon viel länger im Argen liegen, weil sich keiner mehr richtig darum schert. Themen, die immer wieder auftauchen, dann aber genauso schnell wieder unter den Teppich gekehrt werden, denn wir sind viel zu sehr damit beschäftigt, unseren braunen Bodensatz zu bekämpfen. Langfristig müssen diese Themen wieder ganz oben auf die Prioritätenliste – auch, damit den Dauerunzufriedenen der Nährboden entzogen wird.

Jakob Augstein – man mag von ihm halten, was man will –  schreibt in seiner aktuellen SPIEGEL-Kolumne, „was sich 2018 ändern muss“ und stellt dabei fest, dass wir Deutschen einfach zu anspruchslos sind. Ich finde, da hat der Mann absolut Recht und beziehe mich daher gerne auf seine Worte.

Wir ruhen uns auf der Erfolgsgeschichte der deutschen Wirtschaft aus. Wir lassen uns gerne schönreden, wie gut es uns doch geht und wie toll denn alles funktioniert in unserem Land. Wir haben uns damit arrangiert, dass das Elend einzig und allein diejenigen trifft, die auch selbst daran schuld sind. Mahnende Worte findet man nur noch selten. Den Willen, das zu ändern, auch.

Nach mir die Sintflut

Wir dürfen also gespannt sein, was da noch kommen wird, wenn selbst die wiederdesignierte Kanzlerin nach ihrer vermasselten Wahl nicht so richtig wußte, was man denn noch besser machen könnte. Ihre Vermutung damals: Der Bürger hat die Politik einfach nicht richtig verstanden. Das lässt sich zum Glück aber ganz leicht beheben, denn wer alles richtig macht, der braucht nur eine gute Werbeagentur, um dem dummen Volk auf die Sprünge zu helfen und schon wuppt das Regierungsgeschäft wieder.

So regiert nun also der Opportunismus im Land. Was nicht passt, das wird auch kompromisslos abgelehnt. Und was die da oben vormachen, das nimmt sich auch der kleine Bürger raus. Frei nach dem Motto: Keine Zeit für euch, ich muss mich zuerst um mich selbst kümmern! Doch gerade jetzt wäre es wichtiger denn je, dass wir uns die eingangs erwähnte Frage stellen:

„Welchen Beitrag zur Gesellschaft kann und will ich selbst leisten?“

Das wäre schon einmal der erste Schritt zur Besserung. Wenn jeder mal die Scheuklappen ablegt und sich nach seinen Mitmenschen umdreht, sein eigenes Ego zurückstellt und begreift, dass das Wohl aller meist auch das eigene Wohl bedeutet, dann fällt auch der Umgang miteinander leichter. Denn letztendlich geht es doch nur um eines: ein glückliches und zufriedenes Zusammenleben unter einem Dach, das sich Deutschland nennt.

Was wären wir nicht gerne stolz auf uns

Eigentlich könnten wir uns wirklich brüsten mit der Entwicklung Deutschlands seit dem letzten Weltkrieg. Und das tun wir dann auch hin und wieder, wir Exportweltmeister und „linksgrün-versifften“ Menschenfreunde. Allerdings entsteht in der unsachgemäßen Formulierung solcher Lobeshymnen recht schnell ein gedanklicher Zusammenhang zum falschen „Stolz“ der glatzköpfigen Mattbirnen, weshalb wir das auch gleich wieder sein lassen.

Aber nichts desto trotz: Wir können und müssen nun endlich wieder richtige Prioritäten setzen, damit es vorangeht im Land. Prioritäten zum Wohle Deutschlands, das sich gerne wieder mehr um seine Bürger kümmern darf. Denn wenn die Wut schwindet, dann verschwinden auch die Rattenfänger.

Und deshalb ist es tatsächlich wichtig, sich wieder mit sinnvollen Dingen zu beschäftigen wie etwa meinem Lieblingsthema, der Bildung. Daneben gibt es noch viele offene Baustellen: die mangelhafte Digitalisierung auf dem Land, die interessengesteuerte Wirtschafts-, Verkehrs- und Energiepolitik, natürlich die soziale Ungerechtigkeit und nicht zuletzt die innere Sicherheit, die von allen Seiten gleichermaßen bedroht wird. Diese Themen anzupacken bedeutet, den dumpfen Nörglern ihre Argumentationsgrundlage zu entziehen.

Wenn wir alle hart an all dem arbeiten, dann haben wir tatsächlich eine Chance, endlich wieder stolz auf Land und Leute zu sein. Den Anfang dazu macht aber immer der Einzelne. Und mit ein wenig Anstrengung kann der Chor der Normaldenkenden bald lauter schreien als das extreme Pack. Dafür lohnt es sich doch zu kämpfen! Und um es mit den Worten der anderen zu sagen: Holen wir uns unser Land zurück, liebe Bildungsbürger! 2018 ist noch jung und kann ein wichtiger Meilenstein in eine bessere Zukunft werden.

Papa Tom wünscht euch einen guten Start in ein hoffentlich gutes Jahr.

Macht was draus!

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