Wer ist eigentlich Tom?

Wer ist eigentlich Tom?

Wer ist das eigentlich, dieser Tom? Nun, ganz einfach: Tom, das ist mein kleiner Sohn, Baujahr 2016. Und ich bin der stolze Papa Tom. Der Name kommt nicht von ungefähr, sondern stammt von unserem Nachbarskind und Toms bestem Freund Emil, der mich immer so ruft.

Und wenn ich dann schon einmal dabei bin, diesen Jungs die Welt zu erklären, dann liegt auch der Gedanke nicht mehr fern, dasselbe bei den großen Kindern dieser Welt zu versuchen: denjenigen, die lieber Krieg spielen, andere Menschen verhauen oder sich sonst irgendwie für was Besseres halten.

Als Familienvater denke ich heute grundsätzlich anders als früher über das Leben und diese Welt, in der nun mein Nachwuchs aufwachsen und gedeihen soll. Daher widmet sich dieser Blog auch den grundsätzlichen Fragen des Lebens und dem Sinn dieses ganzen Unfugs.

Es geht um Lifestyle und Oldschool, Evolution und Religion, Familien und Egomanen, Aufreger und Weltverbesserer. Kurz: Es geht um graue Haare und andere Vatersorgen.

Life sucks – don’t care

Woher kommen wir, wohin gehen wir und wer zum Teufel bestimmt eigentlich, wie der ganze Schmarrn dazwischen abzulaufen hat? Das sind die grundsätzlichen Fragen des Lebens, deren Beantwortung – je nach Auslegung – für mehr oder weniger Lebensinn sorgen kann. Es geht aber auch ohne!

Ich unterstelle einfach mal, dass seinerzeit niemand freiwillig die Banane beiseite gelegt hat und vom Baum gestiegen ist, nur um dann in einem schlecht klimatisierten Bürocontainer 42 Stunden pro Woche auf den nächsten Feierabend zur warten.

Aber genau das machen wir – im weitesten Sinne – tagtäglich zu unserem modernen Lebensinhalt. Dazu kommen noch Glaubenskriege, Konsumterror, Umwelthorror und eine mediale Berieselung, die uns recht schnell im Tiefschnee der Meinungsvielfalt versinken lässt.

Und erst wenn dann mal der Gevatter mit der Sense vorbeischaut, dann fällt es uns wie Schuppen von den Augen: Eigentlich war der ganze Scheiß doch – irgendwann vor sehr langer Zeit – völlig anders geplant. Aber schwups, zu spät!

Not my religion – not my world

Wenn ich also mal wieder mit mir hadere, ob ich nicht dieses oder jenes in meinem Leben verbessern sollte, dann besinne ich mich immer wieder auf die grundlegendsten Werte: Ich habe eine tolle Familie, wir hungern nicht und leben in Frieden. Das ist doch schon was!

Leider geht es aber nur sehr wenigen Menschen auf dieser Welt richtig gut. Und deshalb schreibe ich mir hiermit auch meinen Frust von der Seele.

Ich mag nicht mehr dabei zuschauen, wie sich eine riesige Horde Egoisten diesen Planeten vollends einverleibt. Wie der anständige Bürger – eigentlich ein stolzer Souverän – nach und nach entmündigt wird. Gefangen zwischen immer extremeren Weltsichten, die selbstbezogen und hirnlos lieber alles in Schutt und Asche legen, als die berechtigten Wünsche anderer zu respektieren.

Und deshalb eine ganz klares Glaubensbekenntnis: Egal, womit sich solche Menschen herausreden: Religion, Not oder schlimme Kindheit – ich bin auf jeden Fall dagegen! Was diese Welt braucht, das ist Zusammenhalt, Respekt und Mut und Selbstlosigkeit. Das ist das Mindeste, wofür ich mich einsetzen kann. Für eine bessere Zukunft von Tom und zum Wohle aller noch folgenden Generationen. Sie alle haben eine bessere Zukunft verdient als das, was wir ihnen derzeit zu bieten haben.

Ihr seid also herzlich eingeladen, Euch mit allem einzubringen, was Euch auf dem Herzen liegt. Ich freue mich auf interessante Meinungen, kontroverse Disskussionen oder einfach nur Quatsch, denn der Spaß soll natürlich auch nicht zu kurz kommen. Das Leben ist schließlich schon hart genug.

In diesem Sinne: THANK YOU FOR READING